Höhepunkte

9. Deutscher Schulschachkongress in Halberstadt

Vom 11. bis 13. November 2016 tagte der 9. Deutsche Schulschachkongress in Halberstadt. Daran nahmen fast 200 Schüler und ca. 100 Tagungsgäste teil. Die Vorbereitungen für dieses Maßstäbe setzende Event begannen bereits vor einem Jahr mit vielen fleißigen Helfern unter der Federführung von Christel Kliefoth und Heiko Schlamm.

Der Kongress begann in der Aula des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums mit der größten Schachlehrstunde Deutschlands. Björn Lengwenus und Heiko Schlamm forderten ca. 180 begeisterte Schüler mit kniffligen und spannenden Schachaufgaben heraus, die in 6-er Teams schnellstmöglich gelöst werden sollten. Danach waren Schüler, Lehrer und eingeladene Senioren aufgefordert, an zahllos aufgestellten Schachbrettern Schach zu spielen. Zeitgleich konzentrierte sich die Großmeisterin der Frauen Tatjana Melamed in der Turnhalle darauf, gegen 29 Schüler und Schülerinnen sowie Herrn Werner Reinhardt, simultan Schach zu spielen. Dabei erzielten letztendlich zwei Schüler ein großartiges Remis. Zwischendurch lockte ein weiteres Highlight – die Schach-Box-Show - in die Aula.

Nach einem äußerst leckeren und vielseitigem Mittagsbuffet - vorbereitet durch die Schülerfirma "Oase" und Frau Trautmann - wurde der Schulschachkongress offiziell mit einem kurzweiligen Programm von Chor und Singekreis des Gymnasiums sowie die Ströbecker Grundschüler eröffnet. In diesem feierlichen Rahmen wurde der Ströbecker Grundschule durch Jörg Schulz der Titel „Deutsche Schachschule“ verliehen. Ströbeck gilt übrigens als Wiege des Schulschaches. Seit 1823 wird dort in der Schule Schach gespielt.

Am Nachmittag hatten die aus ganz Deutschland angereisten Kongressteilnehmer die Qual der Wahl und konnten sich für eins der drei exklusiven kulturellen Angebote entscheiden. Auf dem Programm standen ein Besuch des Schachmuseums in Ströbeck begleitet durch Frau Preußer, eine Schachstraßenbahnfahrt in einer historischen Bahn durch Halberstadt begleitet von Frau Stang sowie eine Domschatzbesichtigung mit Herrn Spix. Alle Angebote waren stark nachgefragt und fanden die volle Begeisterung der Teilnehmer.

Der Abend klang mit einem Treffen der Schachschulen und gemütlichen Schachrunden aus.

Der nächste Tag stand unter der Regie verschiedener Schach-Workshops, bei denen sich die Teilnehmer je nach Interessenlage weiterbilden konnten. Auch hier gab es wieder die Möglichkeit für Halberstädter Schüler, sich mit einem Großmeister zu messen.

Der Höhepunkt des Kongresses – ein kulinarischer Streifzug durch den Halberstadt begleitet vom Lebendschach-Ensemble Ströbeck - beendete am Abend den außergewöhnlichen Schachkongress mit leckeren Harzer Köstlichkeiten, Modenschau sowie Tanz und Spiel der lebenden Ströbecker Schachfiguren.

Ein besonderer Dank glit an dieser Stelle den Hauptsponsoren Harzsparkasse, Halberstädter Landwurst, Großküche Ostharz sowie Frau Leopold und Frau Wozniak für die Gestaltung der Plakate und Flyer. Danke.

Impressionen vom Schachkongress

Schachlehrstunde

Schulschach

Simultanschach

Schachboxen

Eröffnung

Kultur

Workshops

Abschlussabend

 

Es gab viel Lob von Kongressteilnehmern:

„Ich möchte mich auch noch mal bei ... allen Verantwortlichen bedanken. Für meine Oberhausener Kollegen und mich war das ein unvergessliches Wochenende, von dem wir allen an unserer Schule vorgeschwärmt haben.“ Heike Minneken, Friedrich-Ebert-Realschule, Oberhausen

„Danke für ein erlebnisreiches und lehrreiches Wochenende. Es hat mir wirklich viel gebracht und sehr viel Spaß gemacht.“ Karin Knop, Schachverein Heiden 62 e.V.

„Ich möchte nochmals Danke sagen für den tollen und besten Schulschachkongress. Dieser Kongress hat gezeigt, was alles bei guter Organisation möglich ist. Deshalb nochmals Danke an alle Organisatoren und Helfer des Kongresses.“ Michael Nagel, Leipzig

„Danke für den tollen Kongress ... - weiter so!“  Peter Harbach - Schulschachreferent im Kreisschachverband Barnim e.V.

 

 

 

 

Impressionen von den Vorbereitungen

 

Das Programm als pdf-Datei: Programm

 

Flyer - pdf

 

Flyer zum Ausdrucken und zur Weitergabe: Flyer

 

Virtueller Weihnachtsgruß der Schach-AG

… und eine Antwort auf die Frage aller Kinder …
Was macht der Weihnachtsmann eigentlich nach Weihnachten?

Der jakutische Weihnachtsmann ( ganz rechts) und seine Enkelin
Snegorotschka( ganz links), haben noch eine ganz spezielle Aufgabe.
Sie übergeben eine  kunstvolle Eiskugel an Tschyann, die jakutische
Symbolfigur für Frost, damit  er sich zum Eismeer zurückzieht, damit
der lange Winter endlich endet.

 

 

 

 

Die Bilder wurden von Stefan Christmann, Diplom-Physiker Neumeyer III, zur Verfügung gestellt.